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Der weisse Schimmel bei Densbüren

Beschreibung
Einigen Herznachern erzählte ein alter Pfarrer, dass in der Gegend um Densbüren, während den Kriegszeiten, viele kostbare Kirchenzierden vergraben worden seien, welche in der Mitternacht unter Beobachtung des tiefen Stillschweigens gehoben werden könnten. Die Schatzgräber, alles beherzte Männer, begaben sich nun an den bezeichneten Ort und gruben von elf bis zwölf Uhr. Es dauerte auch nicht lange, so fanden sie eine grosse Kiste, und hoben diese.
Da kam einer auf einem weissen Schimmel auf sie zugeritten, und weil der Pfarrer einen ähnlichen Schimmel hatte, fragte einer der Schatzgräber unwillig in der Meinung, es sei der Herr Pfarrer selbst: "Er hat gesagt, er begehre nichts davon, und jetzt will er die Nase zuerst drin haben". Noch hatte er nicht ausgeredet, so war die Kiste wieder verschwunden, und ein Tosen und Krachen liess sich hören, sodass die Männer erschrocken auseinander stoben und nach allen Richtungen entflohen.
Nur ein alter Mann konnte nicht entrinnen. Er setzte sich ruhig an eine Buche und verharrte, bis alles vorüber war. Aber was er dort gesehen hat, darüber hat er nie gesprochen.

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