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30.05.2020 13:28:56


Dachs Dachs  Den Dachs kennen viele Kinder nur aus Filmen und Büchern - in Densbüren kann man den gestreiften Kerl jedoch in Natura erleben, zum Beispiel am heiterhellen Tag im Dorf. Hier ist er auf Nahrungssuche auf der Pferdeweid im Holand.
Regelmässig treffen ihn die Landwirte auch auf dem Miststock an, eben dort wo es Mäuse und anderes Futter hat.
Geburtshelferkröte Geburtshelferkröte  Die Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans) – im Mundart «Glögglifrosch», da der Ruf des Männchens an eine Glocke erinnert – ist eine gefährdete Spezies. Der seltsame Name kommt daher, dass das Männchen die Laichschnüre um seine Hinterbeine rollt und sich der Jungen annimmt (siehe Bild). Die Geburtshelferkröte benötigt ein Laichgewässer und ein sonniges bis halbschattiges Umfeld. Sie ist in der Schweiz stark gefährdet.
Gelbringfalter Gelbringfalter  Der Gelbringfalter (Lopinga achine) ist ein vom Aussterben bedrohter Schmetterling. Er benötigt viel Sonne und kommt deshalb nur im buchtigen Waldrandbereich oder lichten, grasreichen Wald vor. In Densbüren gibt es den Gelbringfalter an mehreren Standorten. Zwei davon werden durch einen speziellen Holzschlag, der viel Licht bis zum Waldboden zulässt, miteinander verbunden. Der Falter ist für Besucher im Juni und Juli am einfachsten zu entdecken.
Küchenschelle Küchenschelle  Die Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) oder auch Pelzanemone, hiess auf Grund der kuhglockenförmigen Blüte ursprünglich «Kuh-Schelle», bis der Namen sich dann in Küchenschelle abgewandelt hat. Ab März, sobald der Schnee verschwunden ist und die Sonne kräftiger wird, finden Spaziergänger die blühende Pflanze. Zuerst erscheint der Blütenstengel, erst nach der Blüte wachsen der Stiel und die Blätter, zuletzt werden die länglichen, behaarten Nussfrüchtchen vom Wind vertragen. Die Pflanze benötigt e
Luchs mit gerissenem Reh Luchs  Die grossflächige Gemeinde Densbüren hat abgelegene Winkel und Wälder, was der Natur zugute kommt. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass gerade hier der Luchs erstmals im Aargau nachgewiesen werden konnte.
Diese Aufnahme vom 2. November 2010 der Jagdgesellschaft Densbüren-West wurde mit einer Fotofalle geschossen, sie entstand auf unserem Gemeindebann und zeigt einen Luchs mit seiner Beute.
Marder Marder  Dieses kleine Raubtier ist ein Baummarder, ein nachtaktives, sehr scheues Tier, das man in der freien Natur nur selten zu sehen bekommt. Dieses Bild der Jagdgesellschaft Densbüren-West zeigt einen solch seltenen Anblick.
Anders ist es mit den artverwandten Geschwistern, den Hausmardern. Diese kennen selbst Stadtbewohner, denn sie ärgern manchen Autofahrer und Hausbesitzer, da sie an Isolation und Kabeln grosse Schäden anrichten können.
Bild zweier Geländekammern Natur und Ruhe  Viele Erholungssuchende sind an Wochenenden auf den Jurahöhen anzutreffen. Wandernd, bikend oder auf Schneeschuhen erkunden sie Wälder und Hügel rund um Asp und Densbüren. Auf immer neuen Aussichtspunkten schweift der Blick von den Berner Alpen bis zum Schwarzwald.
Die verschiedenen Geländekammern haben eine intakte Natur vorzuweisen und schaffen immer wieder ruhige und reizvolle Plätzchen mit guter Besonnung. Magerwiesen und Föhrenwäldchen lassen seltene Pflanzen wie die Küchenschellen oder d
Spitzorchis Orchideen  Densbüren ist unter Orchideenfans eine bekannte Grösse. Eine grosse Artenvielfalt wächst an verschiedensten Standorten, der bekannteste ist Hinterreben. Wer im Frühling sein Auto beim Restaurant Jura in Asp abstellt und via «Winkel» in westlicher Richtung aufsteigt, findet zwischen Rebberg und offenem Waldrand Magerwiesen mit einer grossen Auswahl an seltenen und häufig auch geschützten Pflanzen, darunter viele Orchideen, zum Beispiel di
Schutzgebiet Asper Strihe Schutzgebiet Asper Strihe  Die nach Osten abfallende Flanke des Asper Strihe ist eine grossflächige strukturreiche Magerwiese, die mit Niederhecken durchsetzt ist. Die 67 Aren grosse Fläche ist auf drei Seiten vom Wald umgeben. Dies privilegiert diesen Standort für viele Tiere, die auch unter Tags beobachtet werden können. In der Wiese befinden sich Tümpel in einer Dolinensenke.
Die Magerwiese Asper Strihe befindet sich auf der Wanderroute westlich des Herzbergs und ist Eigen
Föhrenwäldchen Chäbertsegg Schutzgebiet Chäbertsegg  Lichtes Föhrenwäldchen mit vorgelagerter, nach südwesten abfallender Halbtrockenwiese mit Wachholderstauden, angrenzend an einen Föhrenwald. Die Besonderheit ist die sehr artenreiche Magerwiese. Dieses Naturschutzgebiet von rund 66 Aren ist auch eine Landschaft von kantonaler Bedeutung.
Die Chäbertsegg befindet sich südlich der Strasse von Densbüren Richtung Sulzbann und ist Eigentum der Pro Natura.
Schutzgebiet Feret Schutzgebiet Feret  Das Amphibienschutzgebiet Feret umfasst Fromentalwiesen (wenig genutzte, artenreiche Wiesen) und einen Weiher, die von Wald umschlossen sind. Im schattigen Schutzgebiet findet man auf 1,3 Hektaren – nebst Amphibien und Wasservögeln – auch Schilf und andere Wasserpflanzen sowie viele Wiesenblumen.
Der Feret befindet sich an der Strasse von Densbüren nach Rüdlen und ist Eigentum der
Schutzgebiet Hinterrebe Schutzgebiet Hinterrebe  An dieser nach Südwesten abfallenden Hangflanke finden sich Hecken- und Gebüschgruppen und gebuchtete Waldränder. Auf über fünf Hektaren breitet sich eine sehr artenreiche Magerwiese aus, die für ihre (geschützten) Orchideen bekannt ist. Diese gut besonnte und strukturreiche Fläche ist ein Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung.
Die Hinterrebe befindet sich westlich des Dorfkerns von Asp und ist Eigentum der Pro Natura.
Gebuchteter Waldrand im Ueselrai Schutzgebiet Ueselrai  Die südexponierte, reich strukturierte Hangflanke mit Magerwiese, Hecken- und Gebüschgruppen, Obstbäumen und Trockenmauern, weist einen gebuchteten Waldrand auf und verfügt deshalb über eine sehr reiche Flora und Fauna, speziell zu erwähnen sind die Orchideen. Dieses Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung umfasst über zwei Hektaren.
Der Ueselrai befindet sich in Asp, oberhalb des Zelgwegs und ist Eigentum der Pro Natura.
Schutzgebiet Zange Schutzgebiet Zange  Dieses Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung weist eine steile, nach Südwesten abfallende Wiese aus. Die artenreiche Magerwiese ist mit vielen vereinzelten Gebüsch- und Baumgruppen durchsetzt und von drei Seiten vom Wald umgeben. Das Schutzgebiet umfasst über 70 Aren.
Die Zange befindet sich zwischen Rüdlen und der Kantonsstrasse und ist Eigentum der Pro Natura.
Hackholzproduktion Wald  Die Gemeinde Densbüren hat viel Wald, ingesamt 613 ha. Somit ist rund die Hälfte unseres Gemeindegebietes bewaldet. Da Wald in der Schweiz öffentlich zugänglich ist, bietet der Wald nicht nur Arbeitsplätze, Heizmittelvorrat und ökologisch wertvolle Fläche (Lieferant von Sauerstoff und Wasser, Ort der Wildtiere), sondern ist auch ein grossartiger Ort für unsere Gesundheit. Spiel (ein Tollhaus für Kinder), Sport (Jogging, Biken, Wandern etc.), Freizeit (Vogel- und Wildbeobachtung, Bräteln), Erholu
  Wandern  Die ideale Art, die Natur zu erleben, ist auf Schusters Rappen. Densbüren liegt in einem wunderschönen Wandergebiet und am Europäischen Fernwanderweg E4, der vom Atlantik in Spanien über die Pyrenäen, durch Frankreich, über den Jurabogen, durch Österreich bis an den Balaton führt. Es können aber auch kleinere Wanderungen unternommen werden und auch sonntägliche Spaziergänge führen in die reiche Natur.

Die ultimative Tages-Wanderung
Es ist wahrscheinlich eine der schönsten Wanderungen,
Winterbild mit Wolkenzug Wetter  Der südlich von Densbüren verlaufende Kettenjura ist auch die Wetterscheide. Häufig scheint in unseren Dörfern die Sonne, während Wolkenfetzen von Süden über den Jura drücken – ein untrüglich Zeichen, dass das Aaretal wieder unter einer Nebeldecke liegt.
Das ganze Jahr durch sorgt ein leichter Wind für immer saubere Luft und die Lage auf dem Jura privilegiert die Leute hier auch im Winter, der Schnee fällt üppiger als im Mittelland und lässt sogar den Betrieb eine